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"Der Regionale Wachstumskern Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt zeigt sehr gut, wie die Wachstumskerne im Land Brandenburg durch ihre überregionale Ausstrahlung zu Ankern der Wirtschaftsstruktur einer gesamten Region werden.
Die Solarindustrie in Frankfurt (Oder) hat sich zu einem zukunftsweisenden und nachhaltigen Wachstumsmotor entwickelt. Die neue Papierfabrik in Eisenhüttenstadt steht beispielhaft für technologischen Vorsprung und Effizienz im gesamten Produktionsprozess. Realisierte Investitionsvorhaben von insgesamt mehr als 1,5 Mrd. Euro und über 3000 neu geschaffene Arbeitsplätze belegen die Attraktivität der Region.
Neue Unternehmen heiße ich in Brandenburg herzlich willkommen."
Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
Das Land Brandenburg hat im Jahr 2004 damit begonnen, seine Förderpolitik sektoral und regional neu auszurichten. Unter dem Motto „Stärken stärken“ wurden 15 sogenannte Regionale Wachstumskerne (RWK) ausgewiesen und basierend auf Analysen zur Wirtschaftsstruktur, Branchenkompetenzfelder definiert, die sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt haben und große Wachstumspotenziale für die Zukunft ausweisen. Ziel der Landesregierung ist eine stärkere räumliche Konzentration ihrer Förderprogramme um diese effizienter einzusetzen. Die Wachstumskerne sollen eine Motorfunktion für ihre Region übernehmen und auf ihr Umland ausstrahlen.
Die Städte Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt bilden einen gemeinsamen Regionalen Wachstumskern (RWK). Der RWK Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt befindet sich im Osten Brandenburgs, in unmittelbarer Grenzlage zu Polen. Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt bilden den Kern im Wirtschaftsraum Ostbrandenburg und prägen durch Ihre Branchenkompetenzfelder das Profil der gesamten Region.
- Automotive,
- Ernährungswirtschaft,
- Logistik,
- Metallerzeugung, Metallbe-, und -verarbeitung/ Mechatronik,
- Medien, Informations- und Kommunikationstechnologie,
- Mikroelektronik, insbesondere Solartechnologie
Zusätzliche Branchenkompetenzen bestehen in den Bereichen Energie- und Umwelttechnik und Tourismus, bzw. entstehen in der Gesundheitswirtschaft und für die Papierindustrie.
Der RWK Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt hat sich in den letzten Jahren außerordentlich dynamisch entwickelt. Mehr als 1,4 Mrd. Euro an privaten Investitionen wurden im RWK investiert. Im Dynamikranking 2010 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der „Wirtschaftswoche“ belegt Frankfurt (Oder) den 5. Platz unter den 100 einwohnerstärksten Städten Deutschlands. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote.
Mit den im Standortentwicklungskonzept (SEK) der Städte Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt enthaltenen Maßnahmen, haben sich beide Städte zum RWK bekannt und ein enges Zusammenwirken vereinbart. Beide Städte haben gemeinsame Handlungsgrundlagen zur Weiterentwicklung vorhandener regionaler Ressourcen unter Nutzung der Potenziale der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg erarbeitet. Mit der Aktualisierung des SEK im Jahr 2010 wurde beiden Städten und der Landesregierung ein präzises Instrument zur kontinuierlichen Entwicklung des Wachstumskerns vorgelegt an dem Bürger, Unternehmen und Organisationen der Region aktiv Schwerpunkte mitbestimmt haben.
- Erhöhung der Wirtschaftskraft der Region durch Stärkung ansässiger Unternehmen, Gründungen
und Ansiedlungen
- Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
- Stärkung von Innovationskraft und Bildung als entscheidender Wettbewerbsvorteil der Region
- Schaffung einer positiven Stimmung durch öffentlich wahrnehmbare Entwicklungsansätze
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